Heute ist Freitag. Und damit ist auch die nächste Woche um. Eine sehr schöne Woche, wie ich finde. Das liegt unter anderem daran, dass ich mit Lernen-Merken-Erinnern.de so langsam aber sicher in Fahrt komme. Und das gefällt mir natürlich.
Auch diese Woche habe ich einige interessante Beiträge zum Thema Lernen und allem drum herum gefunden. Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

Die Entwicklung der Gehirnforschung

So könnte man es jedenfalls bezeichnen. In Braunschweig findet vom 14 bis 30. September im Haus der Wissenschaft eine interessante Ausstellung zu dem Thema Bilder des Gehirns im Laufe der Zeit statt. Dabei sollen unterschiedliche Bilder vom Beginn der Zeit bis jetzt vorgestellt.

Das klingt sehr spannend und ich werde mir die Ausstellung auf jeden Fall anschauen. Mit Sicherheit berichte ich hier auch darüber.

Lego Karteikartensysteme

Karteikartensysteme sind ein praktisches Werkzeug für das Festigen von Informationen. Diese gibt es sowohl als Online-Modelle aber auch als Offline-Produkte. Auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Programme bzw. Möglichkeiten der Nutzung dieser Karteikartensysteme werde ich noch separat eingehen. Beim stöbern bin ich auf ein gelungenes Modell von Andreas Klingler gestoßen: ein Legokarteikartensystem! Sehr einfallsreich und hübsch :-)

Besseres Lernen mit niedriger Hirnaktivität

Dass man in ruhiger Umgebung besser lernen kann, ist sicherlich der Mehrheit bekannt. Die Forscher von Massachusetts Institute of Technology haben nun in einem Experiment gezeigt, welche Auswirkungen eine niedrige Hirnaktivität beim Einprägen hat.
Daher kann ich auch jedem Einzelnen immer wieder empfehlen: Konzentration. Fokus auf eine Sache, wenn ihr dieser nachgeht.

Online-Kurse an der Stanford University

So langsam aber sicher setzen sich auch die Online-Lernkurse durch. Das ist zumindest mein Eindruck. Auch die Standford University experimentiert nun mit Online-Kursen für unterschiedliche Vorlesungen. Bisher sind es insgesamt 3: Einführungen in maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und Datenbanken. Und was ist daran so toll? Nun, diese werden kostenlos ALLEN zur Verfügung gestellt. Jeder kann sich also einschreiben und den Vorlesungen folgen.

Auch mit dem Thema Online-Lernen werde ich mich mit Sicherheit noch auf Lernen-Merken-Erinnern.de auseinander setzen. Die Gefahren sind ja auch vorhanden. Zum Beispiel das Hinausschieben des Lernens. Die Flexibilität, die dadurch entsteht, ist jedoch super.

Altes währt am längsten

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und von Grund auf faul. So können zumindest die Ergebnisse einer Studie der Universität Saarland ausgelegt werden. Diese haben bei Experimenten gezeigt, dass wir das Vertraute bei unseren Entscheidungen bevorzugen. Und damit lassen sich unsere Entscheidungen im Vorfeld vorhersagen.

Die Bevorzugung des Vertrauten ist logisch. Bei der Wahl des Bekannten sparen wir uns Denkarbeit und somit Energieaufwand – schließlich verbraucht das Gehirn beim Denken jede Menge Kraft. Und Erfahrungen können ebenfalls nicht einfach so vom Tisch gefegt werden.

Mit Musik aktiv die französische Sprache lernen

Auch wenn es bereits die fünfte Runde ist, so ist der Ansatz sehr gelungen. Die französische Botschaft, der Cornelsen Verlag und eine Musikagentur bewegen gemeinsam die Schüler der ersten und zweiten Sekundarstufe zur Auseinandersetzung mit der französischen Sprache. Die Jugendlichen sollen bei dem Wettbewerb FrancoMusiques ein Lied komponieren, schreiben und singen – auf Französisch versteht sich. Entweder treten die Schüler als Einzelkandidaten oder als Klasse auf. Den Gewinnern winken tolle Preise für die Klassenkasse.

Ein sehr guter Ansatz! Damit vermeidet man den Frontalunterricht und bringt die Schüler dazu sich spielerisch mit der Sprache auseinander zu setzen. Gehirngerecht ist es auf jeden Fall. Ich hoffe, dass mehr solcher kreativer Ansätze in den Schulen und Universitäten durchsetzen.