Sprache sind in. Sprachen sind notwendig. Sprachen werden in der Schule bereits sehr früh unterrichten. Und bringen dann doch wenig. Nicht umsonst heißt es, dass man mit z.B. dem Schulenglisch nicht sehr weit kommt. Doch wie kann man Sprachen lernen? Und können die Gedächtnistechniken dabei unterstützen? Genau darum geht es in diesem Beitrag!

Sprachen lernen – der klassische Weg

Der klassische Weg in der Schule sieht sehr differenziert aus. Viele Schüler und Lernende klagen über die Sinnlosigkeit des Vokabel pauken. Nicht nur, dass diese Vokabeln nach dem dafür zuständigen Test nicht mehr im Kopf bleiben. Es fehlt oft der Bezug zur Sprache durch das typische Pauken.

Manchmal hat man aber auch den Vorteil, dass die Sprachlehrer selbst entweder aus dem jeweiligen Sprachland kommen oder zumindest eine zeitlang dort waren und sich so die Sprachkenntnisse angeeignet haben. Das führt zumindest dazu, dass die Lernenden die richtige Aussprache mitbekommen.

Es gibt natürlich auch Lehrer, die einen anderen Weg wählen. Jedoch ist es oft schwierig ohne solche Tests wie die klassischen Vokabeltests Noten zu vergeben.

Lernen von Sprachen mit Native Speakern

Das ist eine schöne Alternativmethode. Was ist ein Native Speaker überhaupt? Dazu sagt Wikipedia folgendes:

Als Muttersprache bezeichnet man die in der frühen Kindheit ohne formalen Unterricht erlernte Sprache. Diese prägt bzw. prägen sich in ihrer Lautgestalt und grammatischen Struktur so tief ein, dass Sprecher ihre Muttersprache weitgehend automatisiert.

Natural Speaker, Menschen die praktisch ohne großen Unterricht die Sprache lernen (meistens von Kindesbeinen), sind eine gute Möglichkeit zum Erlernen von Sprachen. Zumindest wenn man sich viel mit diesen Menschen umgibt und in ihrer Sprache auch spricht. Oft ist es allerdings so, dass diese Menschen eher darauf aus sind die eigene Muttersprache zu lernen.

Sprachen mit Sprachreisen lernen

Eine andere Möglichkeit ist das Lernen der Sprache mit Sprachreisen. Diese Möglichkeit ist etwas aufwändiger, da man zeitlich sich in ein anderes Land begibt. Zeitgleich ist es aber auch eine der besten Möglichkeiten, die Sprache zu durchdringen. Denn wenn man permanent von ein und derselben Sprache umgeben ist UND keine Möglichkeit nutzt in die ursprüngliche Muttersprache abzutauchen, profitiert man sehr stark davon. Das Gehirn merkt sehr schnell, dass es keine Ausweichmöglichkeiten hat und passt sich dementsprechend an.

Hier gibt es natürlich auch verschiedene Angebote für Sprachreisen und jede Menge unterschiedliche Wahlmöglichkeiten nach Land und Zielgruppe. Au Pair ist z.B. eine Möglichkeit. Hier muss man aber hoffen, dass man eine gute Gastfamilie erwischt. Eine andere Möglichkeit ist travel and work. Und eine dritte ist tatsächlich genug Geld zu haben und sich den gesamten Aufenthalt zu finanzieren.

Jede Möglichkeit hat natürlich Vor- und Nachteile. Hier muss man genau abwägen, was für einen wichtig ist.

Gedächtnistechniken im Einsatz beim Sprachen lernen

Können eigentlich Mnemotechniken beim Lernen von Sprachen helfen? Eindeutig ja. Diese helfen die Sprache schneller zu lernen. Indem man z.B. tatsächlich die Vokabeln im Zusammenhang mit Situationen und Sätzen sich besser einprägt. Indem man sich visuell Handlungen vorstellt und dazu die jeweilige Aussprache.

Um das Sprechen wird man aber nicht herum kommen. Denn erst das Sprechen führt dazu, dass wir auch positive Assoziationen bilden können und der Sprache somit immer mehr eine Chance geben sich im Alltag zu etablieren.

Fazit

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten die Sprache zu lernen. Welche einem zusagt hängt meistens davon ab, welche finanziellen Mittel und zeitliche Optionen zur Verfügung stehen.

Bild: von worldwaterweek bei Flickr